Digitale Datenerfassung im Straßenbetriebsdienst

Digitalisierung ist schon heute aus dem Straßenbetriebsdienst nicht mehr wegzudenken. Mit effizienteren Workflows werden nicht nur CO2-Emissionen reduziert, sondern auch wichtige Ressourcen eingespart.

Das genaue Erfassen von Strecken, Mengen und Funktionsdaten ermöglicht eine optimierte Planung, sowie einen gezielten Einsatz von Arbeitskräften und Fahrzeugen.

Weiterhin entsteht Transparenz und Auskunftsmöglichkeit gegenüber der Öffentlichkeit.
Durch die über viele Jahre gerichtsverwertbar gespeicherten Daten sind Abläufe auch später noch transparent nachvollziehbar.

Strassenkontrolle Überlingen

Straßenmeister erfassen die täglichen Vorkommnisse auf ihrem Tablet in unserem System POI Point of Interest. Individuell erstellte Stammdatenlisten als Dropdown Menü erleichtern und strukturieren dabei die Eingabe. Standortdaten werden automatisch mitgeschickt und Fotos sowie Unterschriften und Sprachaufnahmen können angehängt werden. Die Daten werden in Echtzeit (bei Netzkontakt) zum Server und damit zur Weboberfläche weitergeleitet.

Auf der Weboberfläche erlauben vielfältige Programmfunktionen einen optimalen Überblick. Hier kann strukturiert, kategorisiert und gerichtsverwertbar abgespeichert werden, E-Mails angestoßen, Telefonate geführt, automatische Rechnungen erzeugt und exportiert werden.

Im vernetzten System ist auch eine Rückmeldung auf das Tablet möglich. Somit sind die Reaktionswege extrem kurz.

Die Aktenordner der Kunden von NetwakeVision Kunden sind damit Geschichte. Die Mitarbeiter der Straßenbetriebsdienste benötigen nur noch ein mobiles Android-Endgerät.

Standardformulare im POI-System

  • Baumkontrolle
  • Werbeanlagen
  • Streckenkontrolle
  • Unfallaufnahme
  • Bauwerkskontrolle
  • Spielplatzkontrolle
  • Fließgewässeraufnahme
  • und viele mehr

Die Formulare sind gemäß den Bedürfnissen des Anwenders im Self-Service individuell zusammenstellbar.

Automatische Datenerfassung im Fahrzeug - in Winterdienst und Sommerdienst

Die Spezialelektronik-Einheit FT100 wird fest in die LKWs eingebaut und mit dem Bedienpult des Fahrzeugs verbunden. Automatisch werden arbeitsrelevante Daten, vorwiegend im Winterdienst, erfasst. Rüstzeiten, Pflugstellung, Salz- und Solemengen werden in Verbindung gebracht, mit Ortsangaben für Bundes-, Kreis- oder Ortsstraßen. Eine optimale, auf den Eigentümer der Straße referenzierte Abrechnung wird digital möglich und kann direkt nach dem Einsatz erstellt werden. Auch mit dem System ausgerüstete Lohnunternehmer können dies zur Rechnungsstellung gegenüber dem Amt nutzen.

Echtzeitverfolgung, Mengenplanung, gerichtsverwertbarer Einsatznachweis und Abrechnung mit Lohnunternehmern erlauben eine effiziente Verwaltung.

Die Beweisführung bei Nachfragen aus der Öffentlichkeit ist für den Mitarbeiter schnell und stichhaltig gegeben: Welcher LKW war zu welcher Uhrzeit wo im Winterdienst unterwegs. Schnell und einfach kann in die Historie der Einsätze recherchiert werden. Dies hilft bei der öffentlichen Transparenz und Fragen können schnell geklärt oder gerichtsverwertbar gespeichert werden.
Wurde die Hauswand tatsächlich von der Kommune oder dem Landratsamt durch das Räumfahrzeug beschmutzt oder war zur Schadenszeit gar kein Fahrzeug am Ort?

Mit NetwakeVision in die Zukunft

NetwakeVision ist ein offenes und somit wachsendes System. Die Verwendung neuester Technik ist für den Betrieb obligatorisch.

Der kabellose Anschluss von Sensoren aller Art, sowie das zentimetergenaue Erfassungsmodul mit RTK*Technik – der RoyalFix – sind unsere jüngsten Weiterentwicklungen im Straßenbetriebsdienst.

Die NetwakeVision Telematik FT100 ist Teil eines umfassenden Angebotes zur Digitalisierung von Anlagen und Prozessen im öffentlichen Dienst.
Durch bestehende Schnittstellen zu weiterverarbeitenden Systemen wie SAP, LuKAS und REST, lassen sich die erfassten Daten mühelos in die verschiedenen Anforderungen der weiteren Buchhaltung einfügen.

Datensicherheit ist zentral bei allen NetwakeVision-Produkten. Alle Verarbeitungsschritte sind DSVGO-konform. Die BSI zertifizierten Server stehen in kommunalen Rechenzentren. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt.